Arbeitshilfen (Leitfaden und "Scaling-Tool") für Gerber
Verwendungen in der Chemiefaserherstellung
Verwendungen in der Lederindustrie
Verwendungen in der Textilindustrie
Der nachgeschaltete Anwender darf registrierungspflichtige Stoffe lt. REACH-Verordnung nach Ablauf der Registrierungsfrist nur dann einsetzen, wenn sie vom Hersteller/Importeur registriert und durch Nennung im Sicherheitsdatenblatt für seine Verwendungen „freigegeben“ wurden. Bei Stoffen in Mengen über 10 Jahrestonnen muss dies vom Registranten zuvor über eine Stoffsicherheitsbeurteilung abgesichert werden. Laut  Artikel 37 der REACH-Verordnung haben nachgeschaltete Anwender das Recht, ihren Lieferanten ihre Verwendungen mitzuteilen, um diese somit zu „identifizierten“ Verwendungen zu machen. Der Registrant überprüft im Rahmen seiner Stoffsicherheitsbeurteilung,  ob der Stoff vom Anwender, ggf. unter Einhaltung bestimmter Risikominderungsmaßnahmen, sicher eingesetzt werden kann, sofern diese Meldung jeweils 12 Monate vor Ende der jeweiligen Registrierfrist erfolgt – für bis zum 30.11.2010 zu registrierende Substanzen also bis zum 30.11.2009. Um den Kommunikationsaufwand möglichst zu begrenzen, hat TEGEWA in Zusammenarbeit mit Kundenverbänden und den entsprechenden Verbänden in Belgien und Italien die gängigen Anwendungen bei den Textilveredlern zusammengestellt. Genutzt wurde hierbei das von Anwenderverbänden auf EU-Ebene erstellte DUCC-Template, welches die von ECHA entwickelten Use Deskriptoren, ergänzt um expositionsrelevante Basisinformationen, aufführt. Wir unterscheiden in diesem Template die so genannten "Standardanwendungen" (21 an der Zahl) von sonstigen Anwendungen, die vom Veredler separat und nur in Kombination mit dem jeweils betroffenen Produkt an seinen Lieferanten weitergereicht werden sollten.  

Die Zusammenstellung der Anwendungen in der Textilindustrie wie auch erläuternde Informationen können den beiden Anlagen entnommen werden. Darüber finden Sie untenstehend eine vom Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. erstellte „Übersetzung“ dieser Arbeiten in das textile Vokabular.

The REACH Regulation stipulates that - after the end of the registration period - downstream users may use substances subject to registration only if these substances are registered by the manufacturer/importer. Moreover, substances must be "permitted" for specific uses of downstream users by mentioning these uses in the safety data sheet. For substances in volumes of 10 tonnes or more per year, the registrant previously needs to perform a chemical safety assessment. Pursuant to Article 37 of the REACH Regulation, downstream users have the right to make a use known to their supplier, in order to make this an “identified use”. The registrant carries out a chemical safety assessment and reviews the safety of the use, provided that the downstream user makes his request at least 12 months before the deadline in question - i.e. by 30 November 2009 for substances subject to registration by 30 November 2010. Jointly with their associations and customer organizations in Europe, TEGEWA member companies have identified and compiled typical uses of the textile finishers. For this purpose, the so-called DUCC Template was used (DUCC = Down­stream Users of Chemicals Coordination Group). This template lists descriptors as well as some major exposure-relevant parameters. The DUCC Format wants to provide a first overview of relevant uses in industry. A subdivision was made between "standard uses" (21 in number) and so‑called "uses to be communicated separately". It is recommended to communicate the latter together with the respective products. You will find the compilation of standard uses as well as background information below.
Für weitere Informationen / for further information see Cefic Website:
http://cefic.org/en/reach-for-industries-libraries.html