Aktuelle Beiträge
TEGEWA-KosRo-Positionspapier zur erweiterten Herstellerverantwortung der EU-Kommunalabwasserrichtlinie
Im Zusammenhang mit der in der EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) vorgesehenen erweiterten Herstellerverantwortung (EPR – Extended Producer Responsibility) in Artikel 9, 10, Anhang III der KARL, vertritt TEGEWA Industrieunternehmen, die kosmetische Rohstoffe herstellen und die – auch wenn diese Stoffhersteller selbst nicht der EPR unterliegen – von der Einstufung von Stoffen als potenzielle Mikroschadstoffe („micropollutants“) in Kosmetikprodukten betroffen sein können: Denn mit Anwendung der EPR im nationalen Recht wird die weitere Nutzung von als Mikroschadstoff eingestuften Substanzen im auf dem Markt bereitzustellenden Kosmetikprodukt eine EPR-Zahlungspflicht der betroffenen Kosmetikendproduktehersteller bzw. -importeure auslösen.
Leitfaden zur Risikominimierung bei Aerosolbildungen
In vielen Bereichen des textilen Produktionsprozesses sind Sprühanwendungen üblich bzw. ist eine Aerosolbildung möglich. Im Garment und im textilen Finishing ist ein Trend zur Sprühapplikation deutlich erkennbar. Hier kommt es jedoch unweigerlich zur Bildung von Aerosolen. Das Einatmen der Aerosole kann unter Umständen – auch wenn in den gebildeten Aerosolen keine gefährlichen Stoffe enthalten sind – zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Der vorliegende Leitfaden soll eine erste, kurze Anleitung mit Maßnahmen zur Risikovermeidung und -minimierung im Bereich des textilen Produktionsprozesses mit Blick auf die Aerosolbildungen bieten:
Mit Mut und Zuversicht in die Zukunft:

In der August-Ausgabe des CHEManager finden Sie nachstehenden Beitrag über das 75jährige Jubiläum des Verbandes TEGEWA:
Azofarbstoffe gemäß TRGS 614Einordnung der unter das Verwendungsverbot der TRGS 614 fallenden Azofarbstoffe, die in krebserzeugende Amine spalten können. PDF (letzte Version März 2001) nebenstehend.
REACH: TEGEWA Use DeskriptorenGrundlage für die Berechnung der Umwelt-Einträge in den Kundenindustrien
Broschüren
Verständlich und für den Anwender im Betrieb wie auch Schüler der Oberstufe geeignet ist die Broschüre zu den „Fleißigen Verbindungen“, wie man die Produktgruppe der Tenside auch umschreiben könnte.
Für interessierte Praktiker in der Industrie bietet eine Arbeitsgruppe von physikochemischen Experten der TEGEWA- und CESIO-Mitgliedsfirmen darüber hinaus umfassende Informationen, z.B. den „Schaum-Leitfaden“ oder Publikationen zu einer Reihe von Themen, die für die praktische Arbeit im Bereich der Tenside relevant sind.
Der gemeinsam mit amfep* entwickelte Leitfaden bietet einen umfassenden Überblick zur sicheren Handhabung von Enzymen in der textilen Lieferkette.
* amfep = Verband der Hersteller und Formulierer von Enzymprodukten
Produktsicherheit & Arbeitsschutz
Mit gleich zwei Initiativen möchte der Verband TEGEWA dafür sorgen, dass Beschäftigte in Gerbereien weltweit sicher arbeiten können: einem Sicherheitsposter in verschiedenen Sprachen und dem Nachhaltigkeits-Onlinetool „Tannery of the Future“. Die TEGEWA-Fachgruppe Lederhilfsmittel hat mit ideeller und finanzieller Unterstützung die beiden Projekte ins Leben gerufen.
Sicherheitsposter
Das Sicherheitsposter „Safety Guidelines for a safe use of chemicals” für Gerberei-Mitarbeiter in Asien und Südamerika gibt es bereits in den Sprachen Englisch, Mandarin, Hindi, Bengali, Tamil und Spanisch. Es wird in den Produktionsbetrieben der Kunden aufgehängt und soll den sicheren Umgang mit Chemikalien auch in Gerbereien verbessern, in denen Arbeits- und Umweltschutz bislang eine untergeordnete Rolle spielen.
Tannery of the future
Das Online-Instrument „Tannery of the Future“ soll Gerbereien helfen, eine zukunftssichere und sozialverantwortliche Lederindustrie zu schaffen. Es bietet eine erste Möglichkeit einer Standortbestimmung im Hinblick auf ethische Verhaltensregeln, Arbeits- und Umweltschutz sowie Ressourcenschonung. Das Instrument besteht aus einem Fragenkatalog zu Themen wie Nachvollziehbarkeit in der Lieferkette, Energieverbrauch in der Produktion, Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter oder Notfallplänen in den Betrieben. Mithilfe von Fragen zur Selbsteinschätzung können sich Betroffene ein Bild vom Istzustand im eigenen Unternehmen machen und denkbare Verbesserungspläne skizzieren. Zusätzlich enthält der Fragenkatalog Verweise zu möglichen Verbesserungen und Hinweise zur Unterstützung.