Erfolgreiche Kooperationen

Der Verband TEGEWA wird sowohl von Behörden und Institutionen als auch Verbänden der Kundenindustrie als kompromiss- und lösungsorientierter Kooperationspartner geschätzt. Ein offener Diskurs mit den Stakeholdern stärkt die Position der vom Verband vertretenen Industrie und sorgt für vertrauensvolle Zusammenarbeit, von der alle Seiten profitieren.

TEGEWA kann unter anderem auf Zusammenarbeit mit dem Öko-Institut, dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), der  Hochschule Niederrhein und der Hochschule Hof, der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit   (GIZ), dem europäischen Verband der Textil- und Bekleidungsindustrie Euratex  oder der Zero Discharge of Hazardous Chemicals-Gruppe
(ZDHC) verweisen.

Mit dem Freiburger Öko-Institut  verbindet den Verband TEGEWA eine jahrelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit, die ihren vorläufigen Höhepunkt in den Anfangszeiten der europäischen Chemikaliengesetzgebung REACH fand: So wurden hier, im Auftrag des Umweltbundesamtes und in Kooperation mit den Projektpartnern ökopol GmbH (Hamburg), dem Öko-Institut e.V. (Freiburg-Darmstadt-Berlin) und dem Zentralverband Oberflächenbehandlung (ZVO, Hilden) erste Umsetzungshilfen für das Risikomanagement im Zusammenhang mit REACH erarbeitet.

Im Rahmen der Bedarfsgegenständekommission des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) befasst sich eine Arbeitsgruppe Textilien und Leder mit der gesundheitlichen Bewertung von Textil- und Lederchemikalien. In die Tätigkeiten dieser Arbeitsgruppe ist die Geschäftsführung des Verbandes TEGEWA seit Anfang der 1990er-Jahre als festes Mitglied involviert.

Mit der Hochschule Niederrhein  arbeitet die TEGEWA-Geschäftsführung, gesteuert und begleitet durch die Fachgruppe Textilhilfsmittel, seit dem Jahr 2010 zusammen. Vor dem Hintergrund fehlenden Fachkräfte-Nachwuchses wurde ein Konzept zur Rekrutierung gut ausgebildeter Fachkräfte im Bereich Ingenieurwesen / Textilchemie erarbeitet. So beteiligte sich TEGEWA unter anderem am „Tag der offenen Tür“ sowie der Innovations- und Recruitingmesse „MG zieht an – Go Textile!“ mit einem eigenen Messestand.

Mit der Hochschule Hof/Abt. Münchberg  wurde im Jahr 2018 die Einrichtung einer Stiftungsprofessur zum Masterstudiengang „Sustainable Textiles“ beschlossen. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier: Branche mit Zukunft

 

Die europäische Chemikaliengesetzgebung REACH erfordert immer wieder eine Zusammenarbeit mit nationalen sowie europäischen Kunden- und Schwester-Organisationen. Im textilen Bereich arbeitet TEGEWA daher seit Jahren erfolgreich zum Beispiel mit den Verbänden IVGT  (Industrieverband Garne-Gewebe-Technische Textilien e.V.), Federchimica/AISPEC  (Verband der Textil- und Lederhilfsmittelhersteller in Italien) oder Euratex, dem europäischen Verband der Textil- und Bekleidungsindustrie zusammen. Im Bereich Lederchemikalien gibt es vergleichbare Kooperationen mit – beispielsweise – dem Verband der deutschen Lederindustrie (VDL), Federchimica/AISPEC  und UNIC  (italienischer Verband der Lederindustrie).

Mit ZDHC (Zero Discharge of Hazardous Chemicals) arbeitet TEGEWA intensiv seit deren Gründung im Jahr 2012 zusammen. Die im Verband zusammengeschlossenen Vertreter aus Textil- und Lederhilfsmittelindustrie verstehen ZDHC als Chance, den von ihnen seit Jahren eingehaltenen und stets weiter optimierten Standard hinsichtlich Arbeitnehmer-, Umwelt- und Verbraucherschutz auch über Deutschlands Grenzen hinweg zu etablieren.

TEGEWA ist als Fachverband im Verband der Chemischen Industrie (VCI) und damit aktiv in die Arbeiten des VCI – und damit auch in die des europäischen Chemieverbandes Cefic – eingebunden. TEGEWA-Mitglieder sind gleichzeitig auch Mitglied des VCI. Der Verband TEGEWA pflegt gleichermaßen den Kontakt zu europäischen und nationalen Chemieverbänden wie insbesondere auch zu den Organisationen der Kundenindustrie.