Produkt- und Themenbereiche

Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Produkt- und Anwendungsbereiche der vom Verband TEGEWA vertretenen Unternehmen der Chemie-Industrie: Von B wie „Biozide“ bis W wie „Wasseraufbereitung“.

Unsere Leistungen in den Anwendungsgebieten

Biozide

Biozide – oder auch antimikrobielle Mittel – sind unabdingbar, um (unter anderem) technische, vielfach wasserbasierte Produkte wie beispielsweise Farben und Putze, Kühlschmierstoffe oder Multifunktionsöle im Maschinen- und Automobilbau vor Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen zu schützen. Die Qualität der antimikrobiellen Mittel wird bestimmt durch ihre Wirksamkeit und ihre Unbedenklichkeit für Gesundheit und Umwelt. Diese Forderungen sind nicht nur durch gesetzliche Anforderungen wie der EU-Biozid-Verordnung gesichert, sondern auch durch die Verantwortung der Hersteller. TEGEWA sieht seine Aufgaben hier insbesondere bei der Unterstützung der Lieferkettenkommunikation (z. B. Ermittlung von Anwendungsbedingungen in den Hilfsmittelbereichen für die Anmeldung der Wirkstoffe) und der Entwicklung von Leitfäden.

Kosmetische Rohstoffe

Das Spektrum der Rohstoffe und Hilfsstoffe, die zur Herstellung von Kosmetika erforderlich sind, ist überaus umfangreich. In diesem Kontext sind auch die Themen der Verbandsarbeit sehr komplex und reichen von nationalen Vorschriften sowie EU-Gesetzesvorgaben (wie z. B. EU-Kosmetikprodukteverordnung, REACH-Verordnung, Polymere, ESPR (EU Ecodesign for Sustainable Products Regulation), EU-Entwaldungsverordnung (EUDR), Nano, Green Claims etc.), über internationale Regelungen, die Hersteller von Kosmetikrohstoffen betreffen können (wie z. B. China oder USA), bis hin zu verschiedentlichen Marktanforderungen (wie z. B. Labels). Diese Fachthemen werden in der Fachgruppe der kosmetischen Rohstoffe und pharmazeutische Hilfsstoffe strategisch diskutiert bzw. in der entsprechenden Arbeitsgruppe fachlich vertieft.

Die Interessenvertretung kosmetischer Rohstoffe in Europa wird in EFfCI (European Federation for Cosmetic Ingredients) organisiert. Als eines der Gründungsmitglieder von EFfCI ermöglicht der Verband TEGEWA damit seit mehr als 20 Jahren seinen Mitgliedsunternehmen zusätzlich den uneingeschränkten Zugang und die Mitarbeit in allen EFfCI-Working Groups. Im Zuge der internationalen Kooperationen von EFfCI mit anderen Verbänden (z. B. in China, in den USA), besteht somit eine umfangreiche Interessensvertretung der Hersteller von kosmetischen Rohstoffen bei TEGEWA.

Lederhilfs- und -farbmittel

Um aus einer Tierhaut den industriell zu verarbeitenden Werkstoff Leder herstellen zu können und sie beispielsweise für Auto-Innenausstattung, Polstermöbel, Taschen/Accessoires oder Schuhe aufzubereiten, werden entsprechende chemische Hilfsmittel benötigt. Die Chemie trägt darüber hinaus dazu bei, die Bearbeitung und Veredlung von Häuten und Fellen deutlich umweltverträglicher zu gestalten und gleichzeitig die Produktivität von Arbeitsprozessen sowie die Qualität der Endprodukte deutlich zu steigern. Wie Textil- müssen auch Lederchemikalien nicht nur hohen Anforderungen im Gebrauch, sondern auch hinsichtlich Umwelt- und Verbraucherschutz genügen. TEGEWA tritt im Bereich Lederhilfsmittel unter anderem aktiv für einen global – über Responsible Care hinausgehenden – verbesserten Arbeitsschutz ein. In der Weltorganisation „Zero Discharge of Hazardous Chemicals (ZDHC)“ vertritt TEGEWA die Interessen der Leder- wie der Textilhilfsmittelhersteller und stellt der ZDHC die entsprechende chemiebezogene Expertise zur Verfügung.

Bei „Farbmitteln“ handelt es sich um einen Oberbegriff für farbgebende Stoffe, der insbesondere Zubereitungen aus Farbstoffen oder Pigmenten umfasst.  Als Farbstoff werden chemische Verbindungen bezeichnet, die die Eigenschaft haben, andere Materialien – Textilien, Papier, Leder – zu färben; es handelt sich hierbei um in ihren Anwendungsmedien lösliche Farbmittel. Pigmente dagegen sind unlösliche Farbmittel.

Papierhilfs- und -farbmittel

Für unterschiedliche Papierprodukte werden spezialisierte chemische Hilfsmittel benötigt, die sowohl die Produktion unterstützen als auch die Qualität des Endprodukts sichern – ob handgeschöpftes Bütten, Zeitungspapier, Filtermedium oder Banknote. Die Verbandsarbeit befasst sich unter anderem mit den Sitzungen des Arbeitskreises Papier des BfR  (Bundesinstitut für Risikobewertung), dem europäischen sowie dem Nordic Ecolabel. Diese Arbeiten werden über den europäischen Verband EPCG (European Pulp and Paper Chemicals Group) koordiniert, ebenso wie der Austausch mit dem europäischen Verband CEPI  (Confederation of European Paper Industries).

Bei „Farbmitteln“ handelt es sich um einen Oberbegriff für farbgebende Stoffe, der insbesondere Zubereitungen aus Farbstoffen oder Pigmenten umfasst.  Als Farbstoff werden chemische Verbindungen bezeichnet, die die Eigenschaft haben, andere Materialien – Textilien, Papier, Leder – zu färben; es handelt sich hierbei um in ihren Anwendungsmedien lösliche Farbmittel. Pigmente dagegen sind unlösliche Farbmittel.

Tenside

Die in zahlreichen Anwendungen eingesetzten Tenside zählen nicht nur zu den am weitesten verbreiteten chemischen Stoffgruppen, sondern auch zu den im Hinblick auf Gesundheits- und Umweltschutz am besten erforschten und sichersten Chemikalien. TEGEWA arbeitet beim Thema Tenside und deren Zwischenprodukten eng mit dem europäischen Tensid-Verband CESIO  zusammen. Die hier anfallenden Themenkomplexe reichen von biologischer Abbaubarkeit über Gesundheit bis hin zu Einstufung und Kennzeichnung. Der Nutzen der CESIO liegt insbesondere in den engen Kontakten zu nationalen und internationalen Institutionen sowie Behörden in der EU. Aktuell befasst sich die Branche im Hinblick auf Nachhaltigkeit verstärkt mit Möglichkeiten der Produktion umweltfreundlicher „bio-basierter Tenside“.

Textilhilfs- und -farbmittel

Als Textilhilfsmittel wird eine Vielzahl spezialisierter chemischer Produkte bezeichnet, die bei der Produktion von Bekleidungstextilien, Funktionskleidung (Medizin, Rettungsdienste, Weltraumfahrt) oder technischen Textilien für Architektur, Automobilbau, Umweltschutz usw. eingesetzt werden. Textilchemikalien müssen dabei nicht nur hohen Anforderungen im Gebrauch, sondern selbstverständlich auch im Umwelt- und Verbraucherschutz genügen. TEGEWA arbeitet vor dem Hintergrund zahlreicher Initiativen und neuer regulatorischer Anforderungen an Textilien und Textilchemie eng mit Behörden, Nichtregierungsorganisationen und Kundenverbänden zusammen. Unter anderem engagiert TEGEWA sich in der ZDHC-Organisation (Zero Discharge of Hazardous Chemicals) und im Bündnis für nachhaltige Textilien. Aufgrund der zunehmenden Relevanz europäischer Regulierungen und ihrer Auswirkungen auch auf den Textil- und Lederhilfsmittelbereich engagiert sich TEGEWA verstärkt für eine Intensivierung der europäischen Verbandsarbeit.

Bei „Farbmitteln“ handelt es sich um einen Oberbegriff für farbgebende Stoffe, der insbesondere Zubereitungen aus Farbstoffen oder Pigmenten umfasst.  Als Farbstoff werden chemische Verbindungen bezeichnet, die die Eigenschaft haben, andere Materialien – Textilien, Papier, Leder – zu färben; es handelt sich hierbei um in ihren Anwendungsmedien lösliche Farbmittel. Pigmente dagegen sind unlösliche Farbmittel.

Wasseraufbereitung

Polymere Flockungsmittel leisten einen entscheidenden Beitrag z. B. zur Funktionsfähigkeit von Klär- und Wasserwerken und tragen daher in erheblichem Maß zu Lebensqualität und Umweltschutz bei. Mit ihren langkettigen fadenförmigen Molekülen beispielsweise der polymeren Flockungsmittel auf Basis von Polyacrylamiden werden Schmutzpartikel über die unterschiedliche elektrische Ladung eingefangen und können mit Hilfe von Filterprozessen abgeschieden werden. Bei einer nachfolgenden Verbrennung oder Deponierung bieten polymere Flockungsmittel erhebliche Vorteile, weshalb sie auf ihrem Gebiet heute die erste Wahl darstellen. Im Verband ist für dieses Thema die Polyelectrolyte Producers Group (PPG) zuständig. Diese befasst sich beispielsweise mit den Kriterien des EU Ecolabels oder mit einem Forschungsprojekt zur Abbaubarkeit von Polyacrylamiden im Boden. Auf globaler Ebene beschäftigt sich die PPG mit allen Fragen hinsichtlich der Bewertung von Acrylamid und den daraus hergestellten Polymeren.