TEGEWA für Weltoffenheit und Toleranz

Der Verband TEGEWA ist mit Mitgliedsfirmen unter anderem in Deutschland, Schweiz und den Niederlanden, mit engen und freundschaftlichen Kontakten zu Verbänden, Institutionen, Kollegen europa- und gar weltweit ein Wirtschaftsverband, der Toleranz und Weltoffenheit nicht predigen möchte – sondern schlicht seit Jahrzehnten lebt. Unsere Gremienmitglieder haben Wurzeln in Europa oder Afrika, Amerika oder dem asiatischen Kontinent – was zählt, sind ihre Fachkenntnis, der großartige persönliche Austausch, der kollegiale Umgang miteinander und das gegenseitige Vertrauen.

Bei aller, teils berechtigten, Kritik an einzelnen europäischen (Chemikalien-)Gesetzgebungen und legislativen Prozessen: wir sind froh über die Europäische Union und den Abbau von Handelshemmnissen, den freien Handel und die Sicherheit, die eine gemeinsame EU-Gesetzgebung uns bietet. Wir sehen die Schwierigkeiten, denen Großbritannien nach dem Brexit gegenübersteht und betrachten einen „Dexit“ nicht nur als keine Alternative, sondern als größten denkbaren Schaden für Deutschland.

Und bei aller (wirtschaftspolitischen) Kritik an der aktuellen deutschen Gesetzgebung: wir sind froh über das demokratische System, in dem wir leben. Froh, in einem Land zu leben, deren Regierung – notgedrungen – Lösungen zum Thema Migration sucht, doch sich dessen bewusst ist, dass wir ausländische Fachkräfte dringend benötigen, um den demographischen und industriepolitischen Herausforderungen heute und morgen begegnen zu können: große Teile der von uns vertretenen Industriebereiche sind enorm vom Fachkräftemangel betroffen.

Der Verband TEGEWA schließt sich entsprechend den Stellungnahmen zahlreicher Wirtschaftsverbände an, die eine europa- und ausländerfeindlich auftretende Partei als destruktiv begreifen. Sowohl wirtschaftspolitisch als auch gesellschaftlich lehnen wir derartige „Alternativen“ für Deutschland ab – auch wenn wir uns als unabhängig und unparteiisch verstehen und dies seit Gründung des Verbandes 1951 ein einmaliger Vorgang ist.

Wir weisen in diesem Zusammenhang auf die zehnte Europawahl hin, die am 9. Juni 2024 stattfindet und deren Ergebnisse sich auch auf unser Land niederschlagen werden: jede Stimme für Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit zählt!

Das TEGEWA-Team

Wechsel in TEGEWA-Geschäftsführung

Frankfurt, Juli 2023

Die TEGEWA-Geschäftsstelle in Frankfurt wird seit dem 1. Juli 2023 von Herrn Ralf Kattanek geleitet. Herr Dr. Alex Föller, der die Rolle als Geschäftsführer seit dem Jahr 2001 innehatte, übergab damit den Staffelstab an einen Kenner der Branche, der – einst selbst als Vertreter eines Mitgliedsunternehmens im Verband aktiv – sowohl mit den verbandlichen Abläufen als auch den Bedarfen und Notwendigkeiten der Unternehmen der chemischen Industrie gut vertraut ist. 

Als Dr. Föller die Geschäftsführung des Verbandes im Jahr 2001 übernahm, fiel dies zusammen mit der Veröffentlichung des Weißbuchs Strategie für eine zukünftige Chemikalienpolitik – die Entstehung der europäischen Chemikaliengesetzgebung REACH, wie wir sie heute kennen. Der Einsatz für eine wissenschaftsbasierte, praxistaugliche Gesetzgebung wurde somit eine der Haupt-Aufgaben, denen sich der neue TEGEWA-Geschäftsführer stellen musste. Mit der Übergabe an seinen Nachfolger zu einem Zeitpunkt, zu dem der aktuelle REACH-Text überarbeitet wird, schließt sich gewissermaßen der Kreis:

Herr Ralf Kattanek blickt auf eine lange Erfahrung im Textilsektor zurück. Begonnen hat er seine Karriere in der Feinchemie und danach im Textilfarbstoffbereich der BASF AG. Mit dem Verkauf dieses Bereiches wechselte er zur DyStar, um dort das Textilgeschäft der Region EMEA zu leiten. Auslandserfahrungen hat Herr Kattanek als Geschäftsführer für DyStar in der Türkei und für CHT in der Schweiz gesammelt. Zuletzt war er als CSO (Chief Sustainability Officer) für die CHT-Gruppe tätig, nachdem er viele Jahre das globale Textilchemiegeschäft ausgebaut und verantwortet hat. Über viele Jahre hat Herr Kattanek die TEGEWA-Aktivitäten sowohl in der Fachgruppe Textilhilfs- und farbmittel als auch im Vorstand unterstützt und maßgeblich mit weiterentwickelt. Hierdurch hat er die Prozesse und das Team sehr gut kennengelernt.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe, die u. a. mit der Weiterentwicklung der Strategie, der Internationalisierung und der Umsetzung des Green Deals der Europäischen Union große Herausforderungen bietet. Hierbei kann ich auf ein sehr erfahrenes Team mit hoher Fachkompetenz vertrauen. Darüber hinaus freut es mich sehr, dass Herr Dr. Alex Föller noch eine Weile die Geschicke des Verbandes mit seinem langjährigen Know-how unterstützen wird, z. B. mit fachlichen Themen im Bereich der Tenside.“

Der Verband TEGEWA ist ein Fachverband der deutschen chemischen Industrie. Er vertritt die Interessen von derzeit 104 Mitgliedsunternehmen, die Chemikalien für die industrielle Verwendung herstellen. Dazu zählen zum Beispiel Produkte für die Herstellung von Papier, Textilien oder Lederwaren, aber auch Rohstoffe für die Kosmetik- und die Waschmittelindustrie.

CESIO Lifetime Award für Dr. Föller

In der Abschlussveranstaltung des 12. CESIO Welttensidkongresses in Rom wurde Dr. Föller, seit vielen Jahren maßgeblich an der inhaltlichen und organisatorischen Gestaltung des CESIO-Kongresses beteiligt,  der CESIO Lifetime Award verliehen.

In seiner Laudatio hob der CESIO-Präsident Tony Gough (Innospec) das umfassende Wissen Dr. Föllers über Tenside unter technischen, kommerziellen und regulatorischen Gesichtspunkten hervor.

Im CESIO Executive Committee hat er die Interessen von TEGEWA als nationalem Verband vertreten. Beeindruckend ist die Liste der CESIO-Kongresse, zu denen er im Organisations- und im Programmkomitee beigetragen hat: Florenz 2000, Berlin 2004, Paris 2008, Wien 2011, Barcelona 2013, Istanbul 2015, München 2019. Der diesjährige Kongress in Rom war der zweite, den er als Vorsitzender des Programmkomitees mit gestaltete – und gleichzeitig der letzte, den er aktiv begleitete. Der Lifetime Award bildete da den krönenden Abschluss von 23 Jahren CESIO-Kongress.

TEGEWA im Lobbyregister geführt

Der Verband TEGEWA hat Mitte Februar seinen Eintrag im neuen Lobbyregister des Deutschen Bundestages erfolgreich abgeschlossen. Die politikberatenden Aktivitäten des Verbandes richten sich zwar vornehmlich an deutsche Behörden und an die EU, der Verband kommt jedoch in seinen Berechnungen auf Lobbykosten in Höhe von rund 447.000€, bedingt durch den anteilig zu berücksichtigenden Korporativbeitrag, der durch die Mitgliedschaft beim Verband der Chemischen Industrie (VCI) entsteht.

TEGEWA-Jubiläum: 70 Jahre Verbandsarbeit

Gegründet 1951, kann der Verband TEGEWA e.V. im Jahr 2021 auf eine 70-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Die Geschäftsstelle hat zur Feier dieses Jubiläums eine kleine, aber feine Broschüre herausgebracht:

Erste Hauptversammlung des neuen europäischen Verbandes EUCTL

(Frankfurt, 16.11.2021)

Am 10. Februar 2021 fand die erste – aufgrund der bekannten Umstände virtuelle – Mitgliederversammlung des europäischen Verbandes EUCTL (European Chemistry for Textile and Leather) statt.

EUCTL war 2020 gemeinsam von TEGEWA und dem italienischen Chemieverband Federchimica gegründet worden und soll als europäischer Verband helfen, besser in EU-Gesetzgebungsprozesse eingebunden zu werden und diese aktiv mitgestalten zu können. Die erste Mitgliederversammlung umfasste auch die Wahlen von Vorstand und Präsidenten. Aufgrund von Umstrukturierungsprozessen in der Mitgliedschaft wurde es bereits im September 2021 notwendig, dass der Vorstand von seinem Recht der Kooptation Gebrauch machte und Dr.  Wolfgang Schumann, Rudolf, als Nachfolger des ursprünglichen Präsidenten Herrn Ralf Kattanek bestimmte. Dr. Filippo Pampagnin, Bozzetto, hält die Position des Vizepräsidenten inne. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind:

Roberto Ghioldi – E.R.C.A. S.P.A.
Dr. Giuseppe Li Bassi – Lamberti S.P.A.
Dr. Benoit Moutault – CHT Germany GmbH
Marc Smit – Smit & Zoon B.V.

 

Europäische Kommission stellt mit Chemikalienstrategie REACH in den Schatten

(Frankfurt, 15.10.2020)

Mit ihrer am 14.10.2020 veröffentlichten “Chemicals Strategy for Sustainability Towards a Toxic-Free Environment” stellt die Kommission äußerst ambitionierte Anforderungen an die chemische Industrie, die nach den Plänen der Kommission im Zeitraum der nächsten vier Jahre umzusetzen wären. Erscheint die Strategie unter zeitlichen Aspekten als unrealistisch, so sind die inhaltlichen Anforderungen mehr als ehrgeizig. Die vom Verband TEGEWA vertretenen Mitgliedsunternehmen und der Verband selbst sehen sich damit vor enorme Herausforderungen gestellt – Herausforderungen, die selbst jene übertreffen, die unter der im Jahr 2007 in Kraft getretenen europäischen Chemikalienregulierung REACH auf die chemische Industrie zukamen.

Der Schutz von Umwelt und menschlicher Gesundheit ist ein selbstverständliches Ziel der Arbeit unserer Unternehmen und des Verbandes. REACH, dessen Implementierung im Verbandsumfeld von Beginn an mit aller Kraft vorangetrieben wurde, bietet alle Möglichkeiten, gefährliche oder „problematische“ Substanzen zu erkennen und zu regulieren. Inwieweit eine Nachhaltigkeitsstrategie, die eine „giftfreie Umwelt“ im Fokus ihrer Arbeiten hat, einen Mehrwert bieten kann, ist aus Sicht des Verbandes TEGEWA derzeit nicht erkennbar.

In enger Zusammenarbeit mit unserem Dachverband VCI und den europäischen Verbänden sowie mit den Organisationen der industriellen Kunden wird der Verband TEGEWA den Strategieprozess auf allen Ebenen begleiten und die Stimme seiner Mitglieder zu Gehör bringen.

Der Verband TEGEWA begrüßt den Vorschlag der EU-Kommission, die Risiken von Hautallergien, die durch chemische Stoffe in Textilien und Lederartikeln verursacht werden können, weiter zu minimieren – der dafür gewählte Ansatz schießt jedoch weit über das Ziel hinaus.

(Frankfurt, 19.8.2020)

Denn zum einen besteht bei Textil- und Ledererzeugnissen grundsätzlich ein beschränktes Verbraucherrisiko, zum anderen sollen gemäß dem Vorschlag alle Substanzen mit einer einschlägigen Einstufung als sensibilisierend beschränkt werden. Dies unabhängig davon, ob sie in der Textil- und Lederherstellung eingesetzt werden oder nicht – und unabhängig davon, ob sie bei einem Einsatz zu Allergien beim Verbraucher führen oder nicht. Dies würde nicht nur zu einer hohen Zahl völlig unnötiger Test- und Kontrollkosten führen, da Textilien und Lederwaren immer wieder auf das Nicht-Vorhandensein regulierter Stoffe geprüft werden müssten, die zur Herstellung diese Verbraucherartikel nicht verwendet werden. Viele Farbstoffe, die seit Jahren, z.T. seit Jahrzehnten im Einsatz sind, würden verboten werden, obwohl es keine Hinweise gibt, dass damit gefärbte Textilien jemals Allergien ausgelöst haben. Der Verband TEGEWA schlägt stattdessen vor, konkrete, wohlbekannte starke Sensibilisierer mit individuellen Grenzwerten zu regulieren und damit die tatsächliche Relevanz und die durch sie verursachte Exposition von Stoffen in Textilien und Lederwaren in den Fokus zu nehmen, so wie es in der Beschränkung von krebserregenden oder erbgutverändernden Stoffen („cmr“-Stoffe) vor wenigen Jahren bereits erfolgreich praktiziert wurde.

Hintergrund: Im Jahr 2019 legten Schweden und Frankreich einen Vorschlag zur Beschränkung von als sensibilisierend eingestuften Substanzen in Textilien und Leder vor. Von diesem Vorschlag sind nicht nur die Textil- und Lederindustrie selbst, sondern auch die vom Verband TEGEWA vertretene Textil- und Lederhilfsmittelindustrie sowie die Farbstoffindustrie stark betroffen. Aus diesem Grunde erarbeitete die Geschäftsführung des Verbandes in enger Kooperation mit den Mitgliedsfirmen, dem Farbstoffverband ETAD und den einschlägigen deutschen und europäischen Verbänden der Textil- und Lederindustrie eine Kommentierung des ersten Beschränkungsentwurfs und reichte sie im Dezember 2019 als Beitrag zur Öffentlichen Konsultation des Beschränkungsverfahren bei der ECHA ein. Dem Ablauf des europäischen Gesetzgebungsverfahren folgend, berieten die Gremien RAC (Risk Assessment Committee) und SEAC (Socio-Economic Analysis Committee) über die eingegangenen Kommentierungen und legten eigene Stellungnahmen vor.

Die „Draft Opinion“ des SEAC konnte über eine öffentliche Konsultation erneut kommentiert werden (Ablauf der Kommentierungsfrist: 24.8.). Aufgrund der hohen Relevanz und Wichtigkeit dieses Themas reichte die Geschäftsführung des Verbandes TEGEWA – erneut in enger Kooperation mit den oben genannten Verbänden – in Bezug auf die SEAC Draft Opinion eine weitere Stellungnahme ein (siehe Verlinkung des Beitrags auf ECHA-Website). Im Fokus dieser Kommentierung stand eine ausführliche Argumentation gegen die Beschränkung bestimmter Dispersions- und Reaktivfarbstoffe. Für die mit diesen Stoffen gefärbten Erzeugnissen gibt es aus Sicht von marktrelevanten Farbstoffherstellern und der Verbände ETAD und TEGEWA keine Hinweise auf eine sensibilisierende Wirkung auf Verbraucher durch Textilien und Lederartikel. Auf der anderen Seite haben diese Farbstoffe eine seit Jahrzehnten ungeheuer große Marktrelevanz, so dass deren Wegfall nicht absehbare Konsequenzen hätte. Dies gilt nicht nur für die Unternehmen, die Farbstoffe für die Textil- oder Lederfärbung herstellen, sondern ebenfalls für die Verbraucher, die zahlreiche Produkte nicht mehr im Handel beziehen könnten. Stattdessen entwickelte der Verband ein Vorgehen auf der Basis einer Liste von Substanzen, die tatsächlich auf Textilen und Lederwaren vorkommen können und die beim Verbraucher zu Allergien führen können. Das Verfahren enthält auch das Vorgehen für eine regelmäßige Aktualisierung der Substanzen, nach dem überprüft wurde, ob sie in dieses Raster fallen.

Neben diesen wichtigen Farbstoffklassen hat der Verband TEGEWA auch auf weitere relevante Einflüsse für die Herstellung von Leder- und Textilartikel hingewiesen, u. a. die flammhemmende und Bügelfrei-Ausrüstung von Textilien und die Gerbung von Leder. Zudem sieht der Verband TEGEWA eine hohe Gefahr für die europäische Herstellung von Textilien und Leder, da vor allem die europäische Industrie von der Beschränkung betroffen sein wird, bei gleichzeitig nicht in allen Fällen gesicherter Qualität und unklarer Verbraucherexposition importierter Waren aus dem außereuropäischen Ausland.

Der Verband TEGEWA setzt somit alles daran, mit seinen Einreichungen zu einer möglichst sinnvollen, sachlich vertretbaren und dem Verbraucherschutz tatsächlich dienenden Regulierung beizutragen.

Fluorchemie – TEGEWA beteiligt an verbändeübergreifender Informationsveranstaltung

Die zahlreichen europäischen regulatorischen Maßnahmen bezüglich Fluorchemikalien – teils bereits eingeführt, teils aktuell in Planung – haben weitreichende Folgen für die gesamte textile Lieferkette. Aus diesem Grund beteiligte sich TEGEWA am 23.7.2020 an einer umfassenden, web-basierten Informationsveranstaltung zum Thema „regulatorische Aktivitäten der EU im Zusammenhang mit Fluorchemikalien“. Die in englischer Sprache durchgeführte Veranstaltung war ein Gemeinschaftsprojekt der Verbände VTB (Verband der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie), Südwesttextil, textil + mode, VCI Bayern und TEGEWA und hatte ein entsprechend breit angelegtes Zielpublikum auf europäischer Ebene. Neben Vertretern aus Textilchemie-Unternehmen, Politik und Behörden nahmen insbesondere zahlreiche Vertreter der anwendenden Industrie das Angebot wahr, um sich über die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang im Rahmen der REACH-Gesetzgebung mit Fluorchemie zu informieren. Hierzu zählen unter anderem

  • das Beschränkungsverfahren zu Perfluorhexansulfonsäure (PFHxA) und fluorierten Polymeren, die in der Textilindustrie eingesetzt werden (öffentliche Konsultation endet am 25.9.2020)
  • sowie der „Call for Evidence“ vor dem Hintergrund einer beabsichtigten Beschränkung der gesamten Fluorchemie (PFAS) in der EU (öffentliche Konsultation endete am 20.7.2020).

Die Zuhörer wurden aufgefordert, sich an der Öffentlichen Anhörung zur Beschränkung von PFHxA zu beteiligen, eine Hilfestellung wurde angeboten. Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie die präsentierten Foliensätze sind unter anderem auf der Website des VCI-Landesverbandes Bayern abrufbar.

Moving towards Europe: TEGEWA und italienischer Chemieverband Federchimica gründen europäischen Verband der Hersteller von Textil- und Lederchemikalien (EUCTL, European Chemistry for Textiles and Leather)

Um europäische und internationale Themen noch effizienter begleiten zu können, haben TEGEWA und Federchimica am 8.6.2020 den Verband „European Chemistry for Textiles and Leather“ (EUCTL) gegründet. Die von den Bevollmächtigten der beiden Gründungsmitglieder unterzeichnete Satzung muss jetzt von den belgischen Institutionen bestätigt werden.

In diesem etwa für ein Vierteljahr anzusetzenden Zeitraum werden nun die notwendigen organisatorischen Vorbereitungen gestartet, den Verband ab Herbst 2020 als aktives europäisches Organ in Brüssel zu etablieren. TEGEWA und Federchimica hoffen, durch EUCTL unter anderem besser – und früher – in europäische Gesetzgebungsprozesse eingebunden zu werden und diese aktiv als europäische Institution in Brüssel mitgestalten zu können.

Die beiden Gründungsmitglieder bilden in der EU zwar bereits den größeren Teil der Textil- und Lederchemie ab, werden aber in Zukunft um Verstärkung durch weitere Organisationen aus anderen EU-Ländern werben. Auch strategische Partnerschaften mit anderen, europäisch oder gar global ausgerichteten Organisationen sind denkbar.